Danelectro 58 Longhorn Bass  

 

Danelectro 58 Longhorn Bass

Weniger ist mitunter mehr: Oder kennt jemand einen schöneren Bass? Das schlichtweg perfekte Design des Danelectro Longhorn Basses ist einfach umwerfend. Klare Linien und harmonische Formen haben die einstigen Danelectro-Billiginstrumente zu attraktiven Sammlerstücken gemacht.

In den späten Fünfzigern und den Sechzíger Jahren wurden die utopisch-abgehoben gestylten Danelectro-Modelle vor allem unter dem Label Silvertone von der Kaufhauskette Sears vertrieben, sind also das amerikanische Pendant dazu, was man bei uns später als „Hertiecaster" bezeichnete. Kompromißlos billig in der Machart, kann man diese Pappendeckel-Klampfen im Vergleich mit edlerer Markenware nur als „minderbemittelt" bezeichnen. Aber genau darin liegt wohl auch der Reiz der fraglos schönen Stücke.

Nicht, daß sich der jetzige Markeninhaber keine Mühe bei der Neuauflage der Danelectro-Instrumente geben würde – er verwendet sogar sehr große Sorgfalt auf den Bau der Billigteile. Aber es geht hier nicht darum, das Design für ein edles Spitzeninstrument zu entleihen, vielmehr sollen die alten Originale nun so authentisch wie möglich wieder aufgelegt werden. Und das erscheint bei unserem Longhorn-Bass bestens gelungen, übrigens inklusive der Preisgestaltung.

konstruktion
Exakt wie bei den alten Originalen besteht der Hohlkorpus aus einem Holzrahmen mit aufgeklebter Decke und Boden aus Masonite, einer Art imprägnierter Preßpappe. Den Zargenverlauf ziert ein cremeweißer Kunstlederbelag, und sogar die „popeligen" Kunststoff-Gurthalter entsprechen dem Low-Budget-Standard früherer Zeiten ...

 

Den kompletten Testbericht & noch eine Menge mehr kann man in Gitarre & Bass 04/99 nachlesen – ab Freitag den 12. März im Zeitschriftenhandel, bei guten Musikhändlern oder – für Abonnenten – beim Postboten erhältlich!

© Copyright: Gitarre & Bass - ein Magazin des MM-Musik-Media-Verlag GmbH

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