
| David Friesen & sein kreatives
Universum Der Mann hat Charakter. Und das ist ihm anzusehen, bevor die ersten Worte gewechselt sind. Sein Gesicht mit der hohen Stirn und dem tiefen Grübchen am Kinn wird beherrscht vom intensiven Blick der dunklen Augen. Dieser Kopf mit den ergrauten Locken macht ihn zu einer auffälligen Erscheinung. So richtig erleben kann man ihn, wenn er seinen Kontrabass zur Hand nimmt. Dann versinkt er förmlich in seinem Spiel, in seinem Instrument. David Friesen wurde am 6. Mai 1942 in Tacoma, Washington geboren und wuchs in Seattle auf. Schon früh, im Alter von zehn Jahren, begann er Ukulele und Akkordeon zu spielen, etwas später Gitarre. Nach Ableisten seines Militärdienstes in Europa stieg er 1964 auf den Bass um. Es folgte eine Phase mit täglichen intensiven zehnstündigen Übe-Sessions. Bald fand er den Einstieg in die lokale Jazz-Szene von Seattle und nutzte die Möglichkeit, mit den durchreisenden Stars zu jammen. Sein Name sprach sich schnell herum, und so konnte er mit dem Saxophonisten John Handy arbeiten. Auch als Dozent war er tätig und wurde Mitglied im Team der National Stage Band Camps. Die nächsten Stationen waren ein Engagement bei Tenorist Joe Henderson und im Jahr 1975 eine Europatournee mit dem Billy Harper Quintett. Nun waren die Türen für David Friesen endgültig offen, und es folgten Gigs und Aufnahmen mit Dexter Gordon, Stan Getz, Sam Rivers, Kenny Drew und vielen anderen ... Story & Transkription:
Andreas Schulz
Die komplette Story inkl. Transkriptionen & noch eine Menge mehr kann man in Gitarre & Bass 04/99 nachlesen ab Freitag den 12. März im Zeitschriftenhandel, bei guten Musikhändlern oder für Abonnenten beim Postboten erhältlich! © Copyright: Gitarre & Bass - ein Magazin des MM-Musik-Media-Verlag GmbH |