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Nach dem Chrome Zone (G&B 08/98)
präsentiert der englische Hersteller in limitierter Auflage die Luxusversion des LC15R,
der wiederum die üppiger ausgestattete Variante des LC15 ist (Ausgabe 10/96). Und da wir
seinerzeit ersteren testmäßig einfach übergangen haben, reichen wir nun gleich das
Nobelmodell nach.
konstruktion
Technisch unterscheidet sich die Limited Edition
vom Standardcombo nicht, lediglich das Outfit wurde mit silbernem Kunstlederbezug und
Speakerbespannung, bunt schillerndem Logo und verchromten Reglerknöpfen aufgemotzt. Doch
der kleine Combo hat es in sich: 15 Watt Röhrenpower, parallele FX Loop, Line Out,
External Speaker Out sowie regel- und fußschaltbarer Accutronics-Hall. Das 18 mm
Preßspangehäuse macht mit seinen acht Stahlecken, den großen Gummifüßen und dem
Tragegriff einen robusten Eindruck. Solide und übersichtliche Verarbeitung zeigt sich
auch im Innern des 1,2 mm dicken Stahlblechchassis: Sämtliche Buchsen, Potis und die
Sicherungshalterung hat man verschraubt, die Eurobuchse vernietet. Durch Drahtbügel
gesichert, ragen die fünf Röhren nach unten aus dem Chassis heraus und lassen sich
relativ problemlos auswechseln. Der 10"-HH-Invader-Speaker wurde mit Schrauben und
Muttern montiert, seine Kabelverbindung gesteckt. Ausgestattet wie ein Großer, bietet die
Frontplatte neben den Hi/Lo-Inputs, die leider nicht gleichzeitig benutzt werden können,
die Regler Gain, Bass, Middle, Treble, Master(volume) und Reverb, einen Bright- und den
Power-Schalter mit Betriebsanzeige. Alle weiteren Anschlüsse, wie auch eine
Sicherungshalterung und die Eurobuchse fürs Netzkabel findet man auf der Rückseite. Bei
Benutzung des External-Speaker-Ausgangs wird der bordeigene 10-Zöller abgeschaltet.
praxis
Mit seinen beiden EL84-Endröhren liefert der Zwerg
satte 15 Watt. Merke: Um die doppelte Lautstärke zu erzielen, müßte man einen 150 Watt
Röhren-Amp auffahren. Noch Fragen?! Mit entsprechenden Pickups es empfehlen sich
Vintage- oder Standardtypen mit gezügelter Ausgangsleistung entfaltet der Combo
eine breitgefächerte Palette von cleanen Sounds bis zum satten Rock/Lead-Brett, fein und
kontinuierlich einstellbar. Selbst unverzerrte Klänge tönen dabei mit einem nicht zu
unterschätzenden, praxistauglichen Pegel, der bei ziviler Band-Lautstärke für
Clubbühnen allemal ausreichen dürfte ...
Den kompletten Testbericht &
noch eine Menge mehr kann man in Gitarre & Bass 04/99 nachlesen ab Freitag den
12. März im Zeitschriftenhandel, bei guten Musikhändlern oder für Abonnenten
beim Postboten erhältlich!
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