Mesa/Boogie Buster Bass 200  

 

Mesa/Boogie Buster Bass 200

Kofferverstärker in Röhrentechnik sind für Gitarre normalster Standard, Bassisten finden solche Geräte aber höchstens als uraltes Gebrauchtgerät, denn für Bass sind mit Endröhren bestückte Combos schon lange ausgestorben. Waren sie zumindest, denn nach Ampeg bietet Mesa/Boogie nun auch wieder einen Röhrenkoffer für Tieftöner an.

Zugegeben, es sprechen schon gute Gründe dafür, daß man für Bass keine Kofferamps mit Vollröhrenbestückung mehr gebaut hat. Die relativ starken Vibrationen bei der lauten Wiedergabe tiefer Töne können die Lebensdauer der Röhren beeinträchtigen. „Schlechte" Röhren können zudem durch die Speaker auf mechanischem Wege unerwünschte Nebengeräusche aufnehmen, in schlimmen Fällen bescheren mikrophonische Röhren einen trägen, matschigen Sound und lassen sich bei bestimmten Frequenzen gar zu Heultönen anregen.

konstruktion
Nun ist es sicherlich nicht so, als ob Mesa/Boogie sich über solche Grundprobleme keine Gedanken gemacht hätte. Der Mesa-Basscombo verhindert übermäßige Gehäuseschwingungen schon wirkungsvoll durch seine schwere, massige Bauweise. Und anders als bei einem Gitarren-Combo werden die Röhren hier nicht mit Direktschall von der Speaker-Rückseite „angeblasen", denn die Lautsprecher sitzen beim Buster in einer geschlossenen Gehäusekammer, deren Baßreflexöffnung nach hinten in Richtung Fußboden abgeht ...

 

Den kompletten Testbericht & noch eine Menge mehr kann man in Gitarre & Bass 04/99 nachlesen – ab Freitag den 12. März im Zeitschriftenhandel, bei guten Musikhändlern oder – für Abonnenten – beim Postboten erhältlich!

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